Abschaffung der Zeitumstellung angekündigt Ein Abschiedsgeschenk Junckers von zweifelhaftem Nutzen

Ortstafel: Zeitumstellung abschaffen
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EU-Kommissionspräsident Juncker möchte sich bei seinen EU-Untertanen mit einem besonderen Geschenk verabschieden: Der Abschaffung der zweimaligen jährlichen Zeitumstellung1. Ein solcher Schritt wird seit längerem in der Öffentlichkeit diskutiert und viele Bürger hoffen darauf. Dies zeigt auch eine Umfrage der Kommission2. Begeisterung ist jedoch kaum angebracht: Die Zeitumstellung wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach eingeführt und wieder abgeschafft und das stets mit ähnlichen Argumenten und ähnlichem Enthusiasmus. Junckers Geschenk könnte sich durchaus als Danaergeschenk erweisen.
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US-Senator John McCain ist tot


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Am Wochenende verstarb mit John McCain einer der bedeutendsten Senatoren der USA. Er galt als spiritus rector der Neo-Cons, war aber ein typischer Maverick, ein Einzelgänger, der sich keiner Parteidisziplin zu unterwerfen bereit war, sondern stets seine eigene Meinung vertrat und auch in Abstimmungen zur Geltung brachte. Als (ultra-)konservativer Republikaber hat er dennoch zuweilen auch mit den Demokraten paktiert. So wird ihm im Nachhinein attestiert, dass er je nach Lust und Laune im Verlauf seiner langjährigen politischen Karriere politische Positionen oder persönlicher Beziehungen gerne auch einmal gewechselt hat. Als herausragendes Beispiel hierfür wird gerne daruf verwiesen, dass er einer der agressivsten Gegner der Gesundheitsreform Obamas war, als diese im Senat verhandelt wurde, dann aber, als Trump sie weitgehend zurückschrauben wollte, dies durch sein Votum verhindert hat.
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Mutmaßungen zum »Fall Özil« War es nicht doch eine Polit-Intrige?


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Erhebliche kontroverse öffentliche Reaktionen hat im Inland wie im Ausland eine Aktion des Fußballspielers Mehmet Özil ausgelöst. Er hat am 22. Juli mit drei in England auf Englisch verfassten Mitteilungen per Twitter seinen Rücktritt aus der „Mannschaft“ erklärt und dies mit einem Rundumschlag an massiven Vorwürfen begründet. Dabei stellt sich Özil als das Opfer persönlicher Verleumdungen und Beleidigungen und als Prügelknabe für die vergeigte Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft dar. Zugleich bestreitet er vehement, dass sein Vorgehen politisch motiviert sei. Kurz; Er präsentiert sich – in der Sprache linker Gesellschaftskritik formuliert – als naiver apolitischer Fachidiot.
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