Trump und der Klimawandel Ein neuer Strategiensatz deutet sich an.


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Wie jede politische Ankündigung des US-Präsidenten Donald Trump hat auch die Präsentation seiner Entscheidung, den Pariser Klimaschutzvertrag zu kündigen, weltweit eine Welle der Empörung ausgelöst. In wütenden Kommentaren konzentrieren sich die üblichen Verdächtigen, Politiker wie Medien, auch dieses Mal reflexhaft darauf, seine Entscheidung moralisierend zu verurteilen und Trump als unbelehrbaren Klimaleugner zu verunglimpfen. Bei nüchtern-sachlicher Analyse des vollständigen Wortlauts seines vor der Presse abgegebenen Erklärung erkennt man freilich, dass seiner Entscheidung eine Reihe beachtenswerter sachlicher Argumente zugrunde liegen, die de facto auch für die Bundesrepublik relevant sind.

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Wie redet der nur?


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Empfindsame Sprachästheten, ausgebuffte Rhetoriker, Kabarettisten und Politiker aller Couleur, darunter auch solche, die in dieser Disziplin erkennbar unbegabt sind, haben sich das Maul zerrissen über die plumpe, ordinäre, grobe, brutale, kurz: ausgesprochen ungebildete Sprache des nunmehrigen 45ten Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump. Was Wunder, wenn er nicht auch seine journalistischen Nachtreter gefunden hätte, wie weiland schon Altbundeskanzler Konrad Adenauer, dessen Weinheimer Wahlrede im Jahr 1957 vom Spiegel ebenso genüsslich wie zynisch zerrissen worden war, was aber – nebenbei bemerkt – seinen Wahlsieg nicht so recht geschmälert hat. Alles lesen ⇒