Ausgerechnet diese beiden

der französische Präsident Emmanual Macron und der griechische Ministerpräsident Tsipras meinen, sich in innerdeutsche Angelegenheiten per Telefonterror einmischen zu müssen: Der sozialdemokratische Europafreund Siggi Pop Gabriel möge doch um Gottes Willen die SPD in eine GroKo führen. Natürlich im höheren europäischen Interesse, hatte sich Siggi doch lauthals zur europäischen Umverteilungssolidarität bekannt und öffentlich die Pläne Macrons zur Weiterentwicklung der EU unterstützt.
Ersterer braucht Siggi zur Sicherstellung der fortdauernden Alimentierung Griechenlands und letzterer einerseits zur Durchsetzung eines EU-Finanzministers und eines europäischen Investitionsfonds, für deren Besetzung und Beschlussfassung nach dem Ausscheiden Großbritanniens die Mittelmeeranrainer eine unbezwingbare Majorität verfügten – worauf schon vor Jahresfrist der seinerzeitige Chef des Münchner ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung Professor Werner Sinn hingewiesen hatte – und andererseits zur Schaffung einer europäischen Verteidigungsarmee, die nach öffentlich verkündeter Ansicht französischer en marche befindlicher Politiker darin besteht, dass Frankreich die Truppen und die anderen Staaten die Finanzierung stellen.