Hannemann geh du voran

Überrascht von der Absicht des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump, ein weiteres seiner Wahlversprechen einzuhalten und die amerikanischen Truppen zunächst aus Syrien und dann wohl auch aus Afghanistan abzuziehen, erhoben einige europäische Staatenführer ein empörtes Geschrei. Die Vereinigten Staaten hätten, so ihre Meinung, die Verpflichtung, den Rest der Welt vor der Bedrohung durch den IS, die Taliban und al-Qaida zu schützen und dafür sei die ununterbrochene Anwesenheit ihrer Truppen in den besagten Gebieten unablässig.

Kein Wort davon, die USA dabei tatkräftig militärisch zu unterstützen. Sie sind nicht einmal bereit, die Finanzierung ihrer eigenen Truppen im dem Umfang zu leisten, den sie im Rahmen der Nato bereits vor anderthalb Jahrzehnten zugesagte hatten. Gerade auch der französische Präsident Emmanuel Macron, der sonst nicht müde wird, eine eigene europäische Streitmacht gegen den Rest der Welt, gegebenfalls auch gegen die USA, zu fordern, hat es vorgezogenen, sich gemeinsam mit seinen europäischen Kollegen hinter dem Schlachtruf der wackeren sieben Schwaben zu verschanzen, den heute noch zu kennen wir den Gebrüdern Grimm verdanken.