Nach Lünen

Betroffenheit ist alles, was politisch Verantwortliche der Stadt Lünen nach der Bluttat eines Zugewanderten vorzuzeigen hatten, um Anteilnahme und ein beschränktes Maß an Empathie mit den Opfern zu heucheln, wo es eigentlich angemessen gewesen wäre, den menschlichen und den beruflichen Verpflichtungen eines öffentlichen Amtes mit Nachdruck und Tatkraft nachzukommen. Betroffenheit, von einer führenden grünen Politikerin bis zum Exzess kultiviert, ist inzwischen nur noch das feige Zurückweichen vor den unbequemen Konsequenzen, die ein beherztes pflichtgemäßes Vorgehen mit sich bringen würde.