Reichlich naiv

sind die menschlich nur allzu verständlichen Forderungen vieler amerikanischer Schüler und ihrer Eltern, endlich den Verkauf von Schusswaffen massiv einzuschränken. Sie sind es nicht deshalb, weil einem solchen Vorgehen nicht nur die amerikanische Verfassung entgegensteht – die könnte man ändern – oder deshalb, weil die einflußreiche American Rifle Association und weite Teile der Bevölkerung gegen eine derartige Verfassungsänderung Widerstand leisten würden. Sie sind es deshalb, weil angesichts der immensen Verbreitung von solchen Waffen eine Einschränkung des Neukaufs nichts bewirken würde. Die kids klauen einfach bei ihren Eltern, was sie sowieso legal nicht erwerben können. Nein, es bedürfte einer viel tiefergreifenden Änderung im amerikanischen Selbstverständnis, um erfolgreich gegen die Häufigkeit jugendlicher Amokläufe vorzugehen.