Selbstverständnis

Mein Internetauftritt „So sehe ich es“ ist rein privat. Er wird ausschließlich von mir aus meinem versteuerten Einkommen finanziert. Es gibt keine kommerziellen oder persönlichen Zuwendungen. Diese werden auch nicht angestrebt.

Der Blog ist genuin und ausschließlich politisch. Er dient mir dazu, aktuelle politische Entwicklungen auf dem Hintergrund meiner beruflichen Kenntnisse und Erfahrungen zu ordnen, zu beschreiben und zu analysieren, die sich dabei ergebenden Erkenntnisse zu formulieren und schriftlich zu fixieren, um sie zu archivieren und gegebenfalls Dritten zur Kenntnis zu bringen.

In meinen Beiträgen werde ich daher meine Sicht der Dinge darlegen. Auf dem Boden des kritischen Rationalismus stehend sollen sie möglichst ideologiefreie Objektivität anstrebende Analysen darstellen, ohne deswegen auf pointiert formulierte Kommentare und Glossen ganz zu verzichten. Dabei erhebe ich keinen Anspruch auf deren definitive Gültigkeit. Ich sehe die in meinen Beiträgen dargelegten Ideen vielmehr als wohl begründete und durchdachte Vorurteile („Hypothesen“) an, die jederzeit im Licht neuer Tatsachen oder besserer Argumente zu modifizieren oder gar zu korrigieren sind.

In meine Beiträge fließen die Erfahrungen ein, die ich in mannigfachen Aktivitäten im zeitweise intimen, häufiger direkten, hauptsächlich aber indirekten Kontakt mit institutionalisierter Politik gewonnen habe. Ungeachtet einer zeitweiligen Aberration in den Sektor der Gesundheitsökonomik standen dabei, und stehen jetzt noch ausgeprägter, Probleme großräumig orientierter Politik auf nationaler und europäischer Ebene im Zentrum des Interesses. Der Blog zielt darauf ab, über die in diesen Zeiten außerordentlich kontroversen politischen Entwicklungen sachlich-kritische Analysen zu liefern. Bei aller sachlich unvermeidlichen – oder auch stilistisch-rhetorisch wünschbaren – und durchaus auch zulässigen Polemik gilt es, die gebotene Fairness und Achtung zu wahren.

Um Irritationen zu vermeiden, weise ich darauf hin, dass ich der Verhunzung unseres sprachlichen Kulturerbes durch genderistische Sprachverunstaltung nicht folge. Das grammatikalische Geschlecht ist kein Hinweis auf das biologische Geschlecht des Bezeichneten, nicht bei Lebewesen und schon gar nicht bei Sach- und Allgemeinbegriffen.

Ferner: Bei aller Freude an gelungener sprachlicher Gestaltung sollte dieser Blog keinen Sandkasten für feinsinnig intellektualistisch-ästhetisierende Sprachspielereien abgeben – von solchen gibt es bereits hinreichend. Es sollte stets die Sachaussage im Vordergrund stehen.

Die Kommentarfunktion wird den Besuchern des Blogs zunächst noch nicht zur Verfügung stehen, sondern erst nach dem endgültigen Ausbau der Site und der defintiven Klärung der durch die DS-GVO provouierten Probleme freigeschaltet werden. Dies wird auf der Startseite explizite und mit gebührendem Aufwand bekannt gegeben werden, wenn es denn soweit ist.

Ursprünglich gegeben zum Jahreswechsel 2016 auf 2017.